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Ein wenig, sehr depressive, Poesie

46

Sperr mich in meinem Zimmer ein.

Schmeiß den Schlüssel weg.

Ich will die Welt nicht mehr sehen.

Nicht mehr Tag für Tag meinem Versagen ins Gesicht sehen müssen.

Ich bin müde.

Ich will nicht sterben,

aber ich kann auch nicht leben.

47

Mein Herz ist so schwarz wie die Nacht vor dem Fenster.

So undurchdringlich schwarz.

Und keiner kann es sehen.

Ihr seht nur meine Maske.

Nicht mich.

12.12.06 13:32


44

Heiße Tränen der Verzweiflung wollen sich ihren Weg über meine Wangen bahnen,

aber keine geht auf ihre Reise.

Wann habe ich es verlernt zu weinen?

 

Jeden Tag auf's Neue werde ich mit Leben konfrontiert,

die so perfekt sind.

Wieso ist meines nicht so?

Ich kann sie nicht mehr sehen!

 

Ich will weg von hier.

Wieso bin ich überhaupt noch da?

Wozu?

Ich kann nicht mehr!

Sterbe jeden Tag ein Stück mehr.

Bis zuviel rotes Blut fließt.

Tschüss und euch viel Spaß noch.

15.11.06 18:35


Wieder einmal Gedichte

42

Ich denke also das,

was ich sage?

Denkt ihr das wirklich?

Ich denke,

dass ich genau das sage,

von dem ich denke,

dass es das Richtige ist.

So werdet ihr nie meinen Schmerz sehen,

meine Verbitterung zu spüren bekommen

oder meine Schwäche sehen.

Was ihr seht wird immer stark wirken,

es aber nicht immer sein.

 

 

43

Strahlen meine Augen wirklich nicht?

Aber wenn ja,

wieso hat dann noch niemand meine Maske enttarnt?

Ist es normal für sie?

Oder wollen sie es einfach nicht sehen?

Oder strahlen sie doch?

Ich weiss es nicht!

13.11.06 20:30


Noch ein wenig Poesie

29

Reiss mir das Herz heraus und mach,

dass es aufhört zu schlagen.

Ich kann es nicht mehr sehen.

Es schmerzt.

Ich schreie.
Nicht.

26.10.06 17:58


Süßer Tod

27

Tropf,

tropf,

·

·

.

tropf.

Eine Lache am Boden.

Tiefes Rot.

Ewige Dunkelheit,

ewiger Schlaf.

Träume süß!

11.10.06 23:04


Ein erstes Gedicht

chi to ame to chinmoku [血と雨と沈黙]
(Blut und Regen und Stille)


Das Blut meiner zerbrochenen Stimme fließt langsam die Treppe hinunter.
Ein Wasserfall.

Dein kaltes Herz hat verlernt zu sprechen,
Deswegen lässt du deine Stimme schreien.
Sie dröhnt in meinen Ohren.
Ich verstehe dich nicht.
Ist es meine Dummheit, die mich schweigen lässt?

Es regnet und will nicht aufhören.
Mein Spiegelbild auf dem Wasser verschwimmt.
So wie meine Existenz.
Doch ich kann nicht.

Mein Herz schlägt laut, es schreit.
Ich weiss nicht, nach was!

Ein Flimmern.
Lebe ich noch?
Nur noch als Hülle, als Puppe.

Die Wände erdrücken mich.
Ich will hier raus!

Sogar die Katze schreit.
Der Regen.
Niemand kümmert sich darum und sie wird nass.

Die Uhr schlägt zum letzten Mal und bleibt dann stehen.
Stille.

7.10.06 23:21


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