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Um mal wieder was von mir hören zu lassen...

61
Ich verstehe nicht, dass du es noch haben willst.
Vernarbt und fast zerbrochen.
Zusammengehalten von Pflastern und Verbänden.
Aber ich werde es dir schenken, weil du es möchtest.
Es soll niemandem außer dir gehören.
Pass gut drauf auf und zerbrich es nicht!
Mein Herz.
13.4.07 09:58


2 neue Gedichte

Hinter dem Blut liegt die Wahrheit.
Lass es fließen und man kann sie sehen.
Immer und immer wieder.
Bis sie jeder sehen muss, egal ob er will oder nicht.

57
Narben, überall Narben.
Sie werden nie verschwinden.
Wunden, überall Wunden.
Manchen werden nie heilen.
Schmerzen, die nie verschwinden.
Verzweiflung, die allgegenwärtig ist.
Hoffnung, die doch stirbt.
Einsamkeit, die wie ein Schatten ist.
Träume, die irgendwann ihre Bedeutung verlieren.
Allein und doch nie allein.

14.3.07 13:26


Damit man es auch hier lesen kann...

Eure Ideale werden von Motten zerfressen.
Das Wort Rücksicht gubt es bei euch nicht.
Ebenso wie "Mitgefühl".
Ihr arbeitet bis ihr verrottet und nur noch eure Knochen tanzen wie Marionetten.
Ich ziehe an der Schlinge um euren Hals.
Fester, immer fester. Enger, immer enger.
Bereitet euch das Vergnügen?

Kennt ihr überhaupt Liebe oder ist das für euch nur noch ein leeres Wort?
Eure Gier ist stärker. Mehr, immer mehr.
Das Geld ist euer Gott, der Konsum eure Religion.
Ich filetiere euer Fleisch.
Feiner, immer feiner. Dünner, immer dünner.
Das schmeckt gut, nicht wahr?

Für Macht verratet ihr alles.
Euren Dreck am Stecken überseht ihr gekonnt.
Ihr schiebt euren Müll nur den anderen in die Schuhe.
Der Abfall stapelt sich schon.
Ich lasse euch verkohlen.
Heißer, immer heißer. Schwärzer, immer schwärzer.
Riecht ihr es jetzt?

Die Masse um mich herum besteht nur aus Robotern.
Was ist aus den Menschen geworden?
Egoisten ohne Herz und mit kalten Augen.
Sie gehen direkt ihrem Untergang entgegen.
Ich lasse euch ausbluten.
Mehr, immer mehr. Roter, immer roter.
Wie mundet euch der Wein?

Ich werde diese Welt verlassen.
Hinterlasse nichts als Tod und Verwüstung.
Ich lache euch aus und es hallt von den Wänden wider.
Das Echo wird mit mir zusammen sterben.
Ich lasse mich fallen.
Tiefer, immer tiefer. Schneller, immer schneller.
Bis ich auf dem Asphalt einschlafe.

Ihr solltet es nicht wörtlich nehmen. das war nur etwas, was gestern Nacht aus meinem Kopf kam. Kein Wunder bei der Musik (Withering to death. von Dir en grey).
Sorgen müsst ihr euch aber definitiv nicht machen. Ich habe keinen Grund es in die Tat umzusetzen!
14.3.07 13:31


Ein musikinspiriertes Gedicht...

55

Spanne deine Flügel auf und fliege zum Himmel.

Der schwarze Engel reicht dir die Hand.

Bittet dich zum letzten Tanz und du gewährst.

Der Wind spielt euch die Melodie.

Und du wirst zur strahlenden Sonne,

bevor man dir deine Liebe nehmen kann.

Und er, er stürzt zurück in seine Hölle,

auf ewig getrennt von dir.

 

Also, um zu verstehen, was ich damit meine muss man den Text von "Oasis" von Gackt und "Le Ciel" live von Malice Mizer kennen, bei welchem Gackt ein schwarzer Engel ist. Ich weiss nicht wie, aber ich kam auf die Idee das Beides zu verbinden und herraus kam dieses Gedicht.
24.1.07 11:38


Noch was, es ist aber schon etwas älter...

51


Der Tod ist ein Schauspiel für euch, nicht wahr?

Ihr könnt euch wunderbar daran ergötzen.

Es macht Spaß, andere leiden zu sehen.

Wie sie ihren letzten Lebenshauch ausatmen.

Und ihr sitzt daneben und schaut zu.

Was seid ihr für kranke & perverse Schweine!

 

Ich möchte dieses Gedicht einer Person widmen, die in der münchner U-Bahn in der Tür eingeklemmt wurde und heute noch leben könnte, wenn jemand den Mut gehabt hätte am Nothalt zu ziehen. Sie ist gestorben, weil alle nur zugesehen haben...

 

9.1.07 18:18


Ein besonderes Gedicht für eine besondere Person

For you my dear

Was genau soll ich deiner Meinung nach tun?
Abwarten und zusehen, wie du zu Grunde gehst?
Mich jeden Tag fragen, wie viel Zeit wir noch haben,
wenn du so weiter machst?
Du solltest wissen, dass ich das nicht kann.

Aber ich weiss langsam wirklich nicht mehr weiter.
Habe keine Ahnung, was ich machen soll.
Schließlich kann ich nicht wirklich etwas tun,
wenn du meine Hilfe nicht willst.
Wenn du nicht einsiehst, dass du nach etwas strebst,
was alles andere als Perfektion ist.

Das was du damit erreichst wird nur dein Tod sein.

Und zurück bleiben wir.
Unfähig zu begreifen, wieso das passieren musste
und mit Schuldgefühlen, weil wir nichts tun konnten.

Ist es das, was du wirklich willst?

4.1.07 12:14


Und du bist Schuld...

50

Lass mich doch einfach in Ruhe!

Ich kann dein Scheiß-Geschrei nicht mehr hören!

Für dich bin ich doch nur ein Nichtsnutz,

faul, unbrauchbar und unnütz.

Wie wirst du wohl reagieren, wenn du mich findest?

Alles voll Blut und ich tot.

Ruhe für immer.

Und du bist Schuld.

Hast nichts bemerkt, nie nachgefragt.

Hast den Schmerz nie gesehen, nie die Narben.

Nur dein Wunschbild von mir, dass du sehen solltest.

Das ich dir gezeigt habe oder auch nicht.

Schließlich war ich dir nie gut genug.

22.12.06 12:34


Ein Gedicht, inspiriert durch Dir en grey

15
Was habt ihr?
Findet ihr den Tod eklig, Blut schmutzig?
Ihr lasst euren Blick über die Gedärme vor euch schweifen.
Gibt euch das nicht zu denken?
Ihr wollt ihn nicht sehen,
euren Pfad über die Leichenteile.
Wollt ihr das Bild aus eurem Kopf verbannen?
Vergesst es!

Inspiriert durch 朔 -saku- von Dir en grey

und die PV dazu

Damit ihr auch alle versteht, auf was sich diese Aussagen beziehen, hier die Übersetzung (Von Miyabi, nicht von mir! http://myblog.de/kyou/art/3305530 ) von -saku-:

saku [Neumond]
Text: Kyo
Musik: Dir en grey
Übersetzung und Interpretation: Miyabi



Wo ist die glückliche Zukunft?
Wohin kommt unsere glückliche Zukunft?

Wichser
Verpisst euch Verpisst euch
Und verrottet
[Ich bekomme meine fröhliche Erinnerung zurück]

Unter der Sonne
Wie jene höhnisch über euch lachen unter dem hellen Licht des Tages*
fließt der enthüllte rote Fluss friedlich**

Ihr geht lachend auf dem aus Leichen gemachten Gebirgspfad
Zudem streckt ihr die Hände aus und dann schwärmen Ameisen um die Blüten der Lilien

Unter der Sonne
In beiden Händen der Menschen, die auch nichts retten können
[ist] Asche und Tränen und Verschwiegenheit...
Bis sich Mond und Sonne grausam kreuzen
Sogar morgen*** schließt seine Augen
Ihr fragt die rote Sonne**** nach Verschwiegenheit und... "_"*****


*"under the sun" könnte man mit "unter dem hellen Licht des Tages" gleichsetzen
** "hakujitsu no moto | sarakedashita..." --> Der Satz ist getrennt, aber "hakujitsu no moto ni sarasareru" bedeutet "ans Tageslicht gebracht werden"
***ashita = morgen, im Sinne von tomorrow
********Emi Yamada übersetzt seki hi mit "roter Tag" (=Bluttag). hi ist in der ersten Bedeutung Sonne, was an sich besser in Kontext passt
*****im zweiten Gedichtband hat Kyo im 49. Gedicht "Under The Sun" den Satz mit "Frieden/Stille/Ruhe" vollendet

21.12.06 11:42


Noch ein gutes Gedicht

13

 

Ich fürchte den Tod nicht mehr.

Soll er doch kommen, wenn er will.

Ich lach ihm ins Gesicht, verspotte ihn.

"Komm doch, hol mich, fang mich, wenn du kannst!"

Ich weiss, dass er es schaffen wird.

Aber ich habe keine Angst.

21.12.06 11:31


Ein paar Gedichte, die auf dem Weg nach bzw. in Japan entstanden sind

2

 

Ein letztes Röcheln verlässt deine trockene Kehle.

Deine letzten Worte sind nur ein heiseres Krächzen.

Das Letzte, das du siehst, ist der abnehmende Mond.

Er stirbt genauso qualvoll wie du.

 

6

 

Endlose Weite und endlose Tiefe.

Unter plätschert das Wasser, oben bläst leichter Wind.

Nichts hält ihn mehr und er springt.

Fällt, fällt, fällt.

Genießt die letzten Sekunden.

Der Fall endet mit einem Platschen.

Wasser spritzt.

Es färbt sich rot.

Er ist weg.

 

 

 

21.12.06 11:29


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